MBL-Blog

Meetingplage

 

Stundenlange Meetings ohne Ergebnisse. Wer kennt das? 

  

Vor allem in Folge der Corona-Pandemie hat sich die Häufigkeit von Online-Meetings stark erhöht. In erster Hinsicht logisch. Die Gespräche auf dem Gang und der kurze Plausch am Schreibtisch war in der Krise nicht mehr möglich. Infolgedessen stieg die Relevanz, sich in online auszutauschen. Dank unterschiedlichen Meeting-Tools war es dann ein Leichtes, Mitarbeiter zu versammeln und sich über Neuigkeiten auszutauschen. Manche Chefs nutzten diese Form auch als Kontrolle, ob auch tatsächlich gearbeitet wurde. 

  

Wie sinnvoll sind Meetings? 

  

Viele, lange Meetings mit vielen Teilnehmern sind vieles, aber meistens nicht effizient. Es sollten in einem Meeting immer nur die Personen teilnehmen, die mit den Entscheidungen zu tun haben und auch relevante Themen beisteuern können. Bei zu vielen Teilnehmern kommt es zum einen zu Verzögerungen durch zu viele Wortmeldungen und zum anderen wird die Verantwortung zu stark verteilt. Das kostet das Unternehmen unnötige Ressourcen. Oder das andere Übel: keine Wortmeldungen, da man sich ganz gut online „verstecken“ kann. Kamera aus sollte deswegen auch nur in Ausnahmen erlaubt sein. 

  

Eine Führungskraft, die ein Meeting einberuft, sollte sich daher im Vorhinein klare Gedanken machen. Es muss entschieden werden, wer die Verantwortung für eine Aufgabe übernehmen soll, und nur diese Mitarbeiter müssen eingeladen werden.  Hierfür kann die berühmte „Two Pizza Teams“-Methode des Tech-Giganten Amazon verwendet werden. In einem Meeting sollen nur so viele Mitarbeiter teilnehmen, dass sie von zwei Pizzen satt werden. Nachdem die Teilnehmer des Meetings feststehen, muss auch eine Dauer festgelegt werden. Die Dauer sollte so kurz wie möglich sein und darf nicht verlängert werden. Um das zu erreichen, muss ein Meeting eine klare Struktur aufweisen, wobei zuerst informiert wird und dann diskutiert wird. Am Ende des Meetings muss eine klare Handlungsanweisung feststehen. Jeder Mitarbeiter muss seine To-do’s kennen. Struktur gelingt mit einer gut vorbereiteten Agenda und einem Ergebnisprotokoll – egal ob als Dokument oder auf einer Kanban-Tafel. Wichtig ist, dass jedem klar ist, was die nächsten Schritte sind. 

  

Wie ist es in eurem Unternehmen – finden dort auch unzählige unnötige Meetings statt? 

Dann ändere jetzt eure Meeting-Kultur! Gerne mit unserer Hilfe: team@mindful-business-life.de 

Mehr Ruhe beim Arbeiten

Vorstellungsgespräch

Bei New Work-Konzepten, die durch offene Arbeitsräume und Kommunikationsecken die Kooperation und Kreativität steigern möchten, gibt es auch Schattenseiten:  

Konzentrationsprobleme durch Ablenkung. Wer im Großraumbüro sitzt weiß, wovon wir sprechen. 

  

Sicher helfen die üblichen Maßnahmen wie: 

  

Im Team Spielregeln aufsetzen, z. B. dass private Gespräche nach draußen gelegt werden und nicht am Schreibtisch nebenan. 

Miteinander reden: Nein-sagen lernen bei Störern und diese direkt ansprechen bei Verletzung der Spielregeln 

Nicht-Stören-Signale einsetzen: Kopfhörer, Nicht-Stören-Schild … 

  

In Bezug auf Achtsamkeit ist es jedoch wichtig, nicht nur im Außen aktiv zu werden. Hier unser Tipp für konzentrierteres Arbeiten: 

  

Atmen: Eine kleine Atemmeditation hilft sofort, sich selbst in eine entspanntere Verfassung zu versetzen. 

Nach vier bis fünf Atemzügen, konzentriere dich auf die jetzt und hier wichtigste Aufgabe. Atme ruhig weiter, wenn die Gedanken noch zu unruhig sind, konzentrierte dich wieder auf deinen Atem. Versuche nochmals, deine Gedanken auf die wichtige Aufgabe zu lenken. 

Stell dir jetzt bildlich vor, wie du Schritt für Schritt diese Aufgabe erledigst. So als würdest du dich selbst beobachten. Zum Beispiel wie du die E-Mail deines Kunden nach Themen sortierst und Schritt für Schritt die passenden Antworten schreibst. 

Atme nochmals drei bis viermal ruhig, tief und entspannt, dann öffne langsam deine Augen. Alles außer deine eben visualisierte Aufgabe ist gleichgültig und hat keine Priorität. Einfach anfangen! 

 

Südwärts

Vorstellungsgespräch

Meran, Terlan, Bozen, Eppan, Tramin … wie viele andere Ortsnamen aus anderen Ländern erinnern diese alle zunächst an Reisen und Urlaub. Und in diesem Fall klingen sie gleichzeitig schon ein wenig nach etwas Bestimmtem - nach Entspannung, Ruhe und Lebensgenuss. Besonders wer schon mal in Südtirol war, wird das bestätigen können.  

  

Südtirol ist das am schnellsten aus Deutschland erreichbare südliche „Naherholungsgebiet“, in dem man a) die warme Jahreszeit meist ein paar Wochen länger genießen kann, b) überwiegend keine Fremdsprachenkenntnisse braucht, und c) auch keine besonderen Weinkenntnisse. Denn hier ist es fast ausgeschlossen, dass man bei der Weinbestellung oder dem Kauf danebengreift. 

  

Wer Südtirol noch mit den Kalterersee-Billigweinen aus dem Supermarkt in Verbindung bringt, darf sich getrost von diesem Klischee verabschieden. Längst haben die dortigen Weinproduzenten sich auf die Vorteile ihres Terroirs besonnen und schaffen überwiegend Weine, die auch höchsten Qualitätsansprüchen genügen. 

  

Südtirol wird heute laut dem Weinmagazin Falstaff als „Premium-Region“ eingestuft, was dort so begründet wird: “Es sind vor allem die Weißweine, die begeistern. Hier kann Südtirol seine enorme geographische Bandbreite von Höhenlagen zwischen 250 und 1300 Metern ebenso ins Spiel bringen wie die große Sortenvielfalt.“ 

  

Besonders die weißen Burgundersorten wie Pinot Blanco, Pinot Grigio und Chardonnay können mit Frucht, Fülle und Finesse überzeugen. Und natürlich sind in Südtirol auch so einzigartige Weine zu Hause wie der Muskateller, der legendäre Gewürztraminer und der Lagrein, der für die Region typischen Rotweinsorte. 

  

Weingüter und Kellereien wie St. Michael-Eppan, Elena Walch, Franz Haas, Muri 

Gries und Schreckbichl zählen inzwischen zu den herausragenden Qualitätsbotschaftern der Region. Gewächse fast aller Südtiroler Weinproduzenten finden sich regelmäßig auf den Spitzenrängen der einschlägigen Bewertungen und konkurrieren inzwischen mit anderen internationalen Edelweinlagen – leider zunehmend auch was die Preise betrifft. 

  

Das schöne ist: Es müssen nicht immer die teuersten Tropfen sein, denn auch „einfache“ Weine haben hier durchaus Qualität, angefangen beim derzeit wieder ausgeschenkten jungen Wein bis zum „Siaßen“. Diese kommen etwa beim beliebten Törggelen auf den Tisch – dem hier typischen „Wanderer-Vesper“ - wo sie zu Speck- und Käseplatten, Röstkastanien und Nüssen gereicht werden.  

  

Denn unter anderem macht die einzigartige geographische Bandbreite von Höhenlagen Südtirol auch zu einem Wanderparadies schlechthin. Wo immer man auf einem der zahlreichen Südtiroler Wanderwege in die ebenso zahlreichen Gasthäuser einkehrt, darf man sich auf fulminante kulinarische Belohnung freuen. Eine Gegend also, in der man sich ganz auf sich und seine Bedürfnisse einlassen darf. 

Männerwürde

Vorstellungsgespräch

„Männer haben's schwer, nehmen's leicht 

Außen hart und innen ganz weich 

Werden als Kind schon auf Mann geeicht 

Wann ist ein Mann ein Mann?“ 

  

Die Frage, die Herbert Grönemeyer in seinem Lied „Männer“ schon 1984 besingt hat auch heute nicht an Relevanz eingebüßt. Das Bild vom „richtigen Mann“ ist noch immer sehr eng umrissen. Zu eng. Männer sollen „das starke Geschlecht“ sein, keine Schwäche zeigen. Gleichzeitig sollen sie aber auch liebevolle Partner und Väter sein. Beruflich sollen sie erfolgreich sein, immer ein Ziel vor Augen haben, immer einen Plan, wie sie dorthin kommen. Dabei muss auch noch genug Zeit bleiben, um regelmäßig ins Fitnessstudio zu gehen. Schließlich ist mit dem „richtigen Mann“ auch ein bestimmtes Aussehen verbunden. Wer kann das alles leisten? Niemand.  

  

Männern ist das schmerzlich bewusst. Das Gefühl, nicht genug zu sein, versagt zu haben ist vielen Männern nicht fremd. Darunter leidet das Selbstwertgefühl. Gesundheitswissenschaftler Dr. phil. Udo Baer spricht hier von Entwürdigung. Viele Männer, meint Baer, verlieren durch Gesellschaftlichen Druck und Entwürdigung ihren Wert. Baer möchte diese Männer dabei unterstützen, ihre Würde zurückzugewinnen.  

  

1. „Männer sind so verletzlich“ 

Der erste Schritt, auf dem Weg, die eigene Würde wiederzugewinnen ist, das Gefühl der Entwürdigung anzuerkennen. Wenn einem immer wieder gesagt wird „du bist nicht gut genug“, dann belastet das. Sich das einzugestehen ist keine Schwäche. 

  

2. „Männer steh'n ständig unter Strom“ 

Liebe dich selbst. Diesen Satz, der wie ein Mantra in typischen „Frauenzeitschriften“ immer wieder wiederholt wird, sollten sich auch Männer zu Herzen nehmen. Sich selbst so zu akzeptieren, wie man ist, ist gar nicht so leicht. Die Gesellschaft gibt vor allem Männern ein Ziel der ständigen Selbstoptimierung vor. Nicht umsonst ist das Internet voller Videos und Artikel dazu, wie man effizienter, produktiver, schlicht besser wird. Fehler darf man zwar haben, aber nur, solange man daran arbeitet, sie auszumerzen. Dem entgegenzutreten, kostet Überwindung. Es macht aber auch glücklicher. Man(n) geht leichter durch sein Leben, wenn man sich selbst akzeptiert. Mit Stärken UND Schwächen.  

  

3. „Männer weinen heimlich“ 

 Auch Männer haben Gefühle. Das ist vielleicht nicht sehr überraschend, passt aber nicht wirklich in das Idealbild vom Mann als „harten Kerl“, dem nichts etwas anhaben kann. Allerdings haben viele Männer nicht wirklich gelernt, mit ihren Gefühlen umzugehen. In der Kindheit fehlt es oft an männlichen Vorbildern, die offen über ihre Emotionen sprechen. Im Erwachsenenalter fehlt es dann an Übung. 

  

4. „Männer sind einsame Streiter“ 

Diese Übung zu bekommen, ist Baers vierter Schritt auf dem Weg, Selbstwertgefühl zurückzugewinnen. Zu oft glauben Männer noch, alles mit sich selbst ausmachen zu müssen. Eben auch, weil sie es nicht gewohnt sind, mit anderen über ihre Gefühle zu sprechen; oft auch nicht wissen, wie. Das sollte aber nicht davon abhalten, es einfach mal zu tun. Für den Anfang reicht es schon, zu sagen: Ich fühle mich schlecht, aber ich weiß nicht, warum. 

  

5. „Männer sind auch Menschen“ 

Wie alle Stereotypen ist auch das Bild vom idealen Mann eindimensional. Männer sind aber Menschen und als solche immer facettenreicht. Menschen können mehrere Dinge gleichzeitig sein. Nicht stark oder schwach, nicht selbstbewusst oder unsicher, sondern beides gleichzeitig. Menschen können ehrgeizig sein, hart arbeiten und gleichzeitig Pausen brauchen. Menschen könne Erfolg haben und gleichzeitig Fehlschläge einstecken müssen. Um ihre Würde und ihr Selbstwertgefühl wiederzuerlangen, tut es Männern gut, wenn sie sich selbst wieder als Menschen wahrnehmen. Menschen die komplex und voller Widersprüche sind und das auch sein dürfen. 

Warum versteht mich denn keiner?

Vorstellungsgespräch

Kommunikation ist wichtiger denn je, gleichzeitig, aber auch komplizierter. Interdisziplinäre und oft auch internationale Teamarbeit ist in Unternehmen der Standard. Damit erhöht sich die Komplexität und als wichtigste Kompetenz tritt die Fähigkeit gut zu kommunizieren in den Vordergrund. Aber vielschichtige Themen verständlich auf den Punkt zu bringen ist nicht immer ganz einfach.  

  

Eine gute Methode ist der souveräne Umgang mit den drei P‘s: 

  

•Persönlichkeit 

•Präsenz 

•Prägnanz 

  

Persönlichkeit  

  

Persönlichkeit ist die „Ich-Komponente“ im Gespräch. Wichtig sind hier Selbstvertrauen, Drive und Körpersprache. 

Selbstvertrauen ist das Vertrauen darauf, die Kommunikation zu meistern. Konflikte lösen zu können, ein Verkaufsgespräch erfolgreich abzuschließen. Wer nicht daran glaubt, erfolgreich kommunizieren zu können, wird das auch nicht schaffen.   

Drive also „Antrieb“ meint genau das. Die Energie zu haben auch in schwierige, anstrengende Gespräche hineinzugehen und sie so lange durchzuhalten, bis man bei einer befriedigenden Lösung angelangt ist. Menschen mit viel Drive lassen sich auch von Rückschlägen oder Einwänden des Gegenübers nicht einschüchtern, sondern suchen nach einer Möglichkeit, diese für sich zu nutzen. Ein Einwand des Gesprächspartners kann beispielsweise dabei helfen, diesen besser zu verstehen. 

Dass Körpersprache für Kommunikation eine wichtige Rolle spielt, ist nichts neues. Erfolgreich kommuniziert man dann, wenn sich die Botschaft der gesprochenen Worte in der Körpersprache widerspiegelt.  

  

Präsenz 

  

Präsenz ist die „Du-Komponente“. Hier geht es darum im Gespräch auf das Gegenüber zu achten. Dazu gehört natürlich Empathie, das heißt die Fähigkeit, sich in den anderen hineinversetzen zu können. Falls Dir das nicht so leichtfällt: keine Sorge. Meist reicht es schon, währen der andere spricht, nicht über die eigene Antwort nachzudenken, sondern erstmal zuzuhören. Wenn man das geschafft hat, kann man nämlich auch Empfängerorientiert kommunizieren. Also auf Sprache, Standards und Gewohnheiten des Gegenübers eingehen. So erhöht sich die Chance, dass man auch tatsächlich verstanden wird.  

  

Prägnanz 

  

Prägnanz bezieht sich auf den Inhalt einer Unterhaltung. Im Arbeitskontext sind das häufig Sachthemen. Das neue Angebot, das Problem mit der Maschine, die Besprechung mit Kunde A. Diese Themen Prägnant zu kommunizieren bedeutet, die wesentlichen Punkte zu kennen und klar auf den Punkt bringen zu können. Wenn man sich bei einem Thema ohnehin gut auskennt, kann man das vielleicht einfach aus dem Stehgreif. Ansonsten ist Vorbereitung nötig.  

  

 

Vielleicht ist Euch schon aufgefallen, dass diese drei Faktoren sich auch gegenseitig beeinflussen. Wer nicht genügend Drive hat, ein schwieriges Gespräch durchzustehen, dem wird es auch schwerfallen, die ganze Zeit präsent zu bleiben. Wer in seiner Körpersprache abwesend und unsicher wirkt, dem fällt es schwerer, einen prägnanten Eindruck zu entwickeln. 

  

Und natürlich spielen auch andere Faktoren eine Rolle. Zeitdruck zum Beispiel. Wenn die Zeit knapp ist, gibt es manchmal einfach keine Gelegenheit, erst ein Gefühl für den anderen zu entwickeln, oder genauer nachzufragen, was er denn jetzt mit dieser Aussage gemeint hat. Gerade in solchen Situationen ist die Prägnanz wichtig. Um so prägnant wie möglich zu kommunizieren kann man sich Fragen stellen wie beispielsweise: Was genau will ich sagen? Was muss mein Gegenüber wissen? Welches Wissen hat der Gesprächspartner schon und wie kann ich darauf aufbauen? 

Flow bei der Arbeit!?

Das Fragezeichen in der Überschrift hat seine Berechtigung. Bei einer kleinen Umfrage bei Freunden und Bekannten zum Thema Flow kamen alle möglichen Antworten: Ja kenne ich – beim Yoga machen, beim Joggen, beim …. keiner hatte seine Arbeit erwähnt. Dabei kann es so einfach sein, dieses Glücksgefühl auch im Job zu bekommen. 

 

Hast du schon Mal an einer Aufgabe gearbeitet und bist dabei völlig abgetaucht? Einem Kollegen und mir geht es regelmäßig so.  Die Arbeit geht uns irgendwie ganz leicht von der Hand, man hat das Gefühl man kommt so richtig vorwärts und wenn man auf die Uhr schaut, sind drei Stunden verflogen. So macht der Job Spaß.  

 

Dieser Zustand, in dem man voll auf eine Aufgabe fokussiert ist und alles andere um sich herum vergisst nennt sich Flow.  

  

Was ist Flow? 

  

Geprägt wurde der Begriff von dem ungarischen Psychologen Mihály Csíkszentmihályi (sprich Mihai Tschicksendmihai). Csíkszentmihályi forschte vor allem zur Psychologie des Glücks. In diesem Zusammenhang interviewter er Menschen in kreativen Berufen dazu, was sie antrieb, einer Tätigkeit nachzugehen, die sie weder berühmt noch reich machte. Ihre Antwort: Bei der Arbeit erreichten sie immer wieder einen Zustand der „Extase“. Die Arbeit, so berichtete einer von Ihnen, fließt dann wie von selbst. Ich sitze nur dabei und schaue zu. Aus diesem „Dahinfließen“ der Arbeit ergab sich der Begriff Flow.  

  

Wie kommt man in den Flow? 

  

Nach Csíkszentmihályi entsteht der Flow-Zustand dann, wenn man sich vollkommen auf eine Aufgabe konzentriert. Das Gehirn verwendet dann all seine Kapazität auf die Aufgabe und kann nichts anderes mehr wahrnehmen. So kommt es auch, dass man in diesem Zustand die Zeit oder seine Umgebung zu vergessen scheint. Bei welchen Aktivitäten man in den Flow kommt ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich.  

Laut einer aktuellen Studie aus den USA, kann man sogar berechnen, wie leicht es bei einer bestimmten Tätigkeit ist, in den Flow zu kommen.   

Entscheidend ist das Wissen bzw. die Information, die man über das gewünschte Ergebnis und die Mittel, die zur Erreichung dieses Ergebnisses zur Verfügung stehen, hat. Soll heißen: Je besser man weiß, was das Ziel ist, und wie man es erreicht, desto leichter kommt man in den Flow. 

Und da hängt es meistens in deutschen Unternehmen. Ziele sind meistens nicht klar, nicht kommuniziert oder zu kompliziert formuliert. Mitarbeitende wissen nicht, warum und wofür sie ihre Aufgaben erledigen sollen. Ob auf der Metaebene – die Unternehmensziele, oder auf den Arbeitsplatz oder die Aufgabe runtergebrochen. 

  

Konkret bedeutet das: Fällt eine Aufgabe schwer, weil sie unterfordernd oder langweilig ist, kann es helfen, sich bewusst zu machen, wie diese Aufgabe zur Erreichung der eigenen Ziele beiträgt. Oder du setzt dich mit den unternehmensweiten Zielen mehr auseinander und brichst diese selbst auf deine Arbeit runter. 

 

Kommt dir eine Aufgabe zu schwer vor, solltest du dir überlegen, wie du sie in kleinere Einheiten aufteilen könntest. Oder welche anderen Ressourcen bei der Bewältigung der Aufgabe zur Verfügung stehen könnten. Das kann zum Beispiel bedeuten, eine Fortbildung zu machen, Kollegen um Rat zu fragen, ein Tutorial anzuschauen oder einen Tag mobile zu arbeiten, um dich ungestört mit der Aufgabe intensiver zu beschäftigen. Bei letzterem spielt auch eine Rolle, dass eine andere Umgebung die Kreativität fördert. 

  

Ob man in den Flow kommt, oder nicht, ist also keineswegs zufällig. Du kannst aktiv etwas dafür tun, dass deine Arbeit wie von selbst läuft - mit der richtigen Einstellung. Statt Probleme zu wälzen nämlich nach Lösungen zu suchen. 

H2O!

Viel trinken ist in diesem Sommer das Gebot der Stunde, will man nicht Gefahr laufen, zum „Dehydrierungsopfer“ zu werden, was in manchen Medien gerne etwas aufgebläht dargestellt wird. Die allermeisten (gesunden) Menschen verspüren rechtzeitig Durst, bevor sie Gefahr laufen zu verdursten – und können diesen Durst in der Regel auch zeitnah stillen. 

  

30 bis 40 Milliliter Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht braucht ein Mensch, womit man auf die empfohlene Faustregel von eineinhalb bis zweieinhalb Litern Flüssigkeit pro Tag kommt. Das ist allerdings nur eine grobe Orientierung, ganz abhängig von mehr oder weniger körperlichen Aktivitäten. Dann können es bei entsprechenden Außentemperaturen schon mal ein bis zwei Liter mehr werden. 

  

Die Frage ist jedoch, womit stillt man den Durst am besten? Dazu gab Ernährungsmediziner Prof. Dr. Hans Hauner im SZ-Magazin anfangs des Jahres eine einfache Empfehlung: „Es gibt nichts Besseres als normales Wasser.“ Der Professor, Mitglied der Leopoldina, leitet das Else Kröner Fresenius Zentrum für Ernährungsmedizin, räumt mit den verbreitetsten Mythen auf, wie etwa dass der Mineraliengehalt im Körper am besten über Getränke zu regeln wäre.  

  

Diese weitverbreitete Vorstellung ist den Werbeaktivitäten und dem Interesse der Getränkeindustrie geschuldet, die natürlich ihre Produkte mit allerlei verkaufsfördernden Zusätzen anreichert, denen gesundheitliche Effekte unterstellt werden. Was überwiegend als „overkill“ bezeichnet werden kann, da die Versorgung mit Mineral- und Nährstoffen in unseren Breiten einfach durch die ganz normale Nahrungsaufnahme stattfindet. Zudem enthält auch bereits Leitungswasser - anders als destilliertes Wasser - eine bestimmte Menge an Mineralien, darunter zum Beispiel Natrium, Kalzium oder Magnesium. 

  

„Die Stiftung Warentest hat bereits vor Jahren Leitungswasser aus verschiedenen Gegenden Deutschlands mit zum Teil sehr teuren Mineralwässern verglichen und keine wesentlichen Unterschiede gesehen.“ So der Professor weiter. Die aufgepimpten Wässer, Limonaden und Säfte sind also ähnlich wie die zahlreichen auf dem Markt befindlichen Nahrungsergänzungsmittel zu sehen, die zumindest in vorsichtiger Dosierung keinen Schaden anrichten, generell jedoch als überflüssig gelten dürfen. 

  

Prof. Hauner, Sprecher des BMBF-geförderten Kompetenz-Clusters der Ernährungsforschung enable, schließt seine Empfehlung so: „Wasser ist überall Wasser, genau – und damit das wichtigste Getränk für den Menschen. Es gibt nichts Besseres als normales Wasser, mit oder ohne modernen Schnickschnack. Leitungswasser ist nicht nur deutlich billiger, sondern auch naturschonender, weil es nicht abgefüllt, verpackt und transportiert werden muss. Es ist sogar besonders sicher, weil es regelmäßig auf Schadstoffe untersucht wird.“  

  

Wer’s mit etwas mehr Geschmack haben will, hat unzählige und einfachste Möglichkeiten, mit den verschiedensten Frucht-, Kräuter- und anderen Zusätzen dem Getränk eine individuelle Note zu geben. Bester Nebeneffekt, ganz im Sinne der aktuellen Politik: Weniger Lkw auf den Straßen mit Wässern aus fernen Landen sparen u.a. Sprit für Dinge, die uns gerade jetzt deutlich wichtiger sein dürften. 

Kultgetränk Limonade

 

Kaum ein Le­bens­mit­tel oder Ge­tränk hat einen solch star­ken Nim­bus des „bes­ser ist selbst­ge­macht“ wie Li­mo­na­de.

Na­tür­lich kann man zahl­lo­se Va­ri­an­ten von (Mar­ken-) Li­mo­na­den fer­tig kau­fen, aber die Aura des Selbst­ge­mach­ten schlägt der­zeit auch die stärks­ten Wer­be­ver­spre­chen von Cola & Co. Was an den auch wie­der zahl­lo­sen Craft-Limo-Re­zep­tu­ren zu sehen ist, die al­lent­hal­ben von Bar­be­trei­bern als „Signature-Li­mo­na­den“ an­ge­prie­sen wer­den.

 

Es ist schlie­ß­lich nur „aro­ma­ti­sier­tes Was­ser“, sei es still oder mit Koh­len­säu­re ver­setzt, was der bri­ti­sche Apo­the­ker Tho­mas Henry ins Glas brach­te. Schon Oma hatte mit ein wenig Sel­ters und Früch­ten oder Frucht­si­rup ihr per­sön­li­ches Ge­heim­re­zept auf­ge­tischt. Heute ste­hen in vie­len Bars, Re­stau­rants und Ho­tel­lob­bys de­ko­ra­ti­ve Glas­be­häl­ter, in deren wäss­ri­gem In­halt wie­der­um al­ler­lei de­ko­ra­ti­ve In­gre­di­en­zen her­um­schwim­men.

 

Dazu kön­nen in ers­ter Linie ganze Früch­te oder Teile davon zäh­len bis hin zu Ge­würz­stück­chen wie Zimt­stan­gen oder Al­pen­kräu­ter, oder auch mal Blü­ten­blät­ter fürs Auge. Dabei ent­ste­hen die wun­der­lichs­ten Aro­men, die von sehr le­cker bis „geht gar nicht“ rei­chen kön­nen. Wer sei­nen Limo-Ge­schmack mit Cola oder mit Capri-Sonne ge­eicht hat, wird an Gur­ken-Li­met­te-Ing­wer-Minze-Li­mo­na­de nicht un­be­dingt Ge­fal­len fin­den.

 

Und wer als Gast­ge­ber un­ge­teil­ten Bei­fall für seine Li­mo­na­den­krea­tio­nen er­war­ten will, soll­te sich mög­lichst nicht an allzu aus­ge­fal­le­nen Re­zep­tu­ren ver­su­chen, die sich zudem – je nach Art und Menge der aroma­ge­ben­den In­gre­di­en­zen – bis­wei­len ge­schmack­lich recht un­kon­trol­liert ent­wi­ckeln kön­nen.

 

Das hat in ers­ter Linie damit zu tun, dass eine frisch an­ge­setz­te Li­mo­na­de immer an­ders schmeckt als eine, in der mehr oder we­ni­ger ge­schmacks­in­ten­si­ve Teile nach und nach eine nicht un­be­dingt er­wünsch­te Do­mi­nanz er­zeu­gen kön­nen. Da hilft oft auch nach­gie­ßen, sprich ver­wäs­sern, nicht mehr viel. Am bes­ten beim An­set­zen ab­schme­cken und immer mög­lichst frisch ge­nie­ßen – also nur so viel zu­be­rei­ten, wie in re­la­tiv kur­zer Zeit ge­trun­ken wer­den kann.

 

Wir wol­len hier nicht mit noch exo­ti­sche­ren Tipps zu glän­zen ver­su­chen, aber doch ein Lieb­lings­re­zept zum Bes­ten geben. Ein si­zi­lia­ni­sches „Ur-Re­zept“, in Ca­ta­nia ent­deckt, das nicht in Krü­gen oder gar Bot­ti­chen an­ge­setzt wird, son­dern glas­wei­se ge­reicht wird.

 

Eine eben­so ein­fa­che wie ge­nia­le Li­mo­na­de – na­tür­lich un­ge­sü­ßt:

 

Den Rand eines Long­drink-Gla­ses mit einem Ach­tel­schnitz einer Zi­tro­ne ein­rei­ben. Eine Un­ter­tas­se mit einer dün­nen Meer­salz­schicht be­de­cken und den feuch­ten Rand des um­ge­dreh­ten Gla­ses kurz hin­ein­drü­cken. Mit koh­len­säu­re­hal­ti­gem Mi­ne­ral­was­ser auf­fül­len, den Saft des Zi­tro­nen­schnit­zes ins Was­ser aus­pres­sen, fer­tig. Den In­halt trinkt man schluck­wei­se über den ge­sal­ze­nen Glas­rand, den man nach Be­lie­ben ganz oder teil­wei­se „ab­trin­ken“ kann. Ein bes­se­rer Durst­lö­scher lässt sich üb­ri­gens kaum fin­den!

Wie soll morgen sein?

 

Die Frage nach dem Sinn des Lebens ist seit Corona über uns eingebrochen ist allgegenwärtig. Und auch erlebbar. Trotz Krisen ist die Wechselwilligkeit von Mitarbeitenden in Unternehmen gerade so hoch wie nie*. Einige wechseln nicht einfach nur den Arbeitgeber, sie machen etwas ganz anderes und/oder ändern ihre Art und Weise zu leben und zu arbeiten. Unternehmen sind also gut beraten, über New Work nachzudenken, um nicht wertvolle Mitarbeitende zu verlieren. Denn diese Personen fragen nicht “Was wird morgen sein?”, sondern beherzigen unsere Überschrift - nämlich indem sie nach dem “Wie” fragen. Sie lassen sich nicht von Problemen leiten und verfallen somit auch nicht in ein "Früher war alles besser”-Syndrom. Sondern: Sie gestalten sich ihr Leben. Wer den passenden Rahmen bietet gewinnt den Kampf um gute Leute. Denn: Jedes Unternehmen wünscht sich lösungsorientierte Teammitglieder. Diese haben verstärkt durch die Pandemie andere Ansprüche an Arbeitszeitmodellen, Arbeitsorten und Unternehmenskultur. 

 

Gestalten, statt hinnehmen 

 

Das Gute an der Zukunft ist, man kann sie selbst gestalten. Und ganz viele tun genau das. Raus aus der Tretmühle, weg von sinnbefreiten Aufgaben hin zu mehr Lebensqualität und dem Gefühl, Sinnvolleres zu leisten, weg vom cholerischen Chef, von den nörgelnden Kollegen. Lebenszeit ist kostbar. Für sich selbst aber auch für andere.  

 

Nach einer aktuellen Allensbach-Studie blicken lediglich 19 Prozent der Menschen hoffnungsvoll in die nähere Zukunft. Wir brauchen also mehr Personen, die gestalten wollen, sich befreien von der täglichen Flut schlechter Nachrichten. Sie wissen: Krisen wird es auch in Zukunft geben. Die entscheidende Frage ist: Wie gehen wir damit um? Hier können Unternehmen einen Rahmen schaffen, z. B., indem sie eine neue Kultur zulassen, die von Vertrauen, Werten und Wertschätzung geprägt ist. 

 

Was hilft uns, Sinn zu finden? 

 

“Verbundenheit mit anderen Menschen erscheint vielen als sinnstiftend. Die Isolation durch Corona hat im privaten wie im beruflichen Umfeld diese Sinnquelle versiegen lassen”, erklärt Karin Bacher. Und tatsächlich stellen wir im Team fest, seit wir uns wieder mit den Kollegen, Kunden und Geschäftspartnern live treffen, geht es uns besser – und den anderen auch. Vieles erscheint sinnvoller, wenn man Dinge ausdiskutiert und dabei die andere Person ganzheitlich erfassen kann: Stimme, Mimik, Gestik – kleinste Nuancen nehmen wir über Online-Meetings nicht wahr. Im Live-Meeting entsteht die für uns Menschen wichtige Verbundenheit.  

 

*Mehr Daten zum Thema Wechselwilligkeit von deutschen Arbeitnehmern in unserem “Schwesternewsletter” im Juni, hier zum Archiv.

 

Buchtipps zum Thema Sinn des Lebens: 

 

Christian Uhle, “Wozu das alles?” - eine philosophische Abhandlung über den Sinn des Lebens 

Tobias Horx, “Sinnmaximierung” - über New Work und wie Menschen darin Sinn finden

Starke Leader – Dienende Führer? 

 

Es gibt Teams, die irgendwie besser zu funktionieren scheinen als andere. Sie entwickeln mehr gute Ideen, erzielen bessere Ergebnisse, sind innovativer als andere. Woran das liegt? Einerseits natürlich an den Mitarbeitenden. Game-Changer, nennt Managementberaterin Anne Schüller die Menschen, die kreativ sind und aktiv versuchen, neue und bessere Wege zu finden und zu begehen.  
Aber auch die besten Game-Changer können nichts erreichen, wenn ihre Leistung von einer schlechten Führungskraft behindert wird. Führungskräfte unterscheidet Schüller deshalb in „starke“ und „schwache Leader“. 

 

Starke und schwache Leader 

  

Starke Leader sind die, die ihre Teams zum Erfolg führen. Sie tun das, indem sie ihren Mitarbeitenden genügend Freiraum lassen, um neue Ideen auszutesten und sogar dazu ermuntern, andere Wege als die bekannten zu beschreiten. Sie schätzen die Perspektiven ihrer Mitarbeiter und sind deshalb auch stehts offen für andere Meinungen und konstruktive Kritik. 

  

Schwache Leader sind das genaue Gegenteil. Sie geben strikte Regeln und Grenzen vor, die nicht überschritten werden dürfen. Sie sind der „Chef im Ring“ der nicht in Frage gestellt werden darf. Auf Feedback - mag es noch so richtig und konstruktiv sein, reagieren sie dementsprechend allergisch. Schüller führt dieses Verhalten der Leader auf einen Mangel an Selbstbewusstsein zurück.  
Sie befürchten von Mitarbeitern, die gute Ideen einbringen und Innovationen fördern in den Schatten gestellt zu werden und so Status und Ansehen unter ihren restlichen Mitarbeitern zu verlieren. Es geht also wie so oft um das Ego. 

  

Mangelndes Selbstbewusstsein muss aber nicht der einzige Grund für das Verhalten eines schlechten Leaders sein. Schließlich sind die meisten Führungskräfte ernsthaft bemüht, ihre Rolle gut auszufüllen. Schlechtes Leadership kann auch die sehr konsequente Umsetzung eines transaktionalen Führungsstils sein. 

  

Transaktionale Führung 

  

Dem transaktionalen Führungsstil liegt ein eher klassisches, in manchen Bereichen vielleicht auch etwas veraltetes Verständnis von Arbeit zugrunde. Arbeit wird als eine Tauschbeziehung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber verstanden. Der Arbeitnehmer stellt seine Arbeitszeit zur Verfügung und muss bestimmte Ziele erreichen. Dafür wird er vom Arbeitgeber mit Geld und eventuell Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen entlohnt. 

 

Der transaktionale Führungsstil setzt keine intrinsische Motivation der Mitarbeiter voraus, geht also nicht davon aus, dass sie von sich aus motiviert sind, ihre Arbeit gut zu erledigen. Stattdessen wird mit extrinsischer, das heißt von außen kommender Motivation, zum Beispiel in Form von finanziellen Anreizen, gearbeitet. Die Führungskraft muss deshalb Regeln, zu erreichende Ziele und die Belohnung für die Zielerreichung klar definieren und die Mitarbeiter regelmäßig kontrollieren. 

  

Dieser Führungsstil hat durchaus einige Vorteile. Gerade die Menschen, die nicht zu den von Schüller benannten „Game Changern“ gehören, sind vielleicht oft froh um klare Regeln und Strukturen, die ihnen Sicherheit bieten. Sie wissen, woran sie sind und was von Ihnen erwartet wird.  

  

Transaktionale Führung hat aber eben auch die oben genannten Nachteile. Die festen Strukturen, die einigen helfen, sind für andere zu starr. Die Führungskraft, die Regeln und Ziele vorgibt, darf nicht in Frage gestellt werden, weil damit die Regeln und Ziele selbst in Frage gestellt werden. Neue, gute Ideen werden nicht gefördert, Innovationen gebremst, Räume für Verbesserungen bleiben ungenutzt. 

  

Aber wie sieht ein Führungsstil aus, der die Game-Changer unterstütz? 

  

Dienende Führung 

  

Das Prinzip der „servant leadership“ stammt ursprünglich aus den USA und wird wegen seines spirituellen Verständnisses von Identität, Mission, Vision und Umwelt 

oft als etwas esoterisch wahrgenommen. Das Konzept, wie es im deutschsprachigen Raum verwendet wird, gründet aber auf systemtheoretischen Ansätzen. Insofern stellt es die zwingenden hierarchischen Unterschiede zwischen Führungskraft und Mitarbeiter in Frage.  

Dienende Führung heißt aber nicht, dass die Führungskräfte es ihren Mitarbeitern immer recht machen müssen. „Dienen“ ist viel mehr als „ermöglichen“ zu verstehen. Die Aufgabe der Führungskraft ist es, mit den Mitarbeitern Ziele zu definiere und ihnen genau die Unterstützung zukommen zu lassen, die sie brauchen, um die gemeinsamen Ziele zu erreichen. Wie diese Unterstützung aussieht, kann dabei von Person zu Person unterschiedlich sein. Herausforderung für die Führungskraft ist es daher, die unterschiedlichen Bedürfnisse nach Struktur, Freiraum, Motivation usw. zu sehen und zu erfüllen. Das erfordert viel Empathie und Mut, aber auch eine vertrauensvolle Firmenkultur in der man Fehler, Wünsche, Sorgen und Bedürfnisse offen ansprechen kann.  

  

Ist das gegeben, ermöglicht die dienende Führung das Beste aus allen Welten. Die Game-Changer können ihrer Kreativität freien Lauf lassen, während die, die mehr Struktur brauchen, diese bekommen. 

 

Interesse, die Führungskultur bei Euch zu verändern, meldet Euch: team@mindful-business-life.de

Karin Bacher Consultants
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